AUSSEN HUI, INNEN PFUI?

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Auf dem Bild oben sehen wir, laut Antigermanisten, einen Aufmarsch unserer kulturlosen, faschistoiden, kriegsgeilen Nazi-Vorfahren.
Wahlweise heißt es auch: Da marschiert die deutsche Bestie!…

Nun. Was sehen wir in Wahrheit? – Ich würde sagen, wir sehen beseelte, stolze, glückliche Menschen. Schöne Menschen, die von Innen her strahlen.
Männer und Frauen, zwischen denen die Funken glühen, so wie sie glühen sollten, um einen gesunden Fortbestand eines Volkes zu gewährleisten. Frauen, aus denen die Anmut gesunder Weiblichkeit strahlt, die, gerne und mit Stolz, die geheimnisvolle Kraft des Gebärens und der schenkenden Liebe in ihren Schößen und Herzen tragen. Männer, die, mit Stolz und Würde, der starke Schutzschild und das sichere Geleit dieser Gebärkraft ihres Volkes sind. Schultern, die nicht brechen. Wir sehen die Wiederauferstehung eines besiegt und tot geglaubten Volkes.

Indem diese Männer und Frauen gemeinsam, Herz an Herz, auf dem Boden ihres Vaterlandes schreiten, flankiert von fröhlichen, ebenso beseelten Volksangehörigen, angeführt von uralter, arischer Sonnenflagge, verschmilzt die Volkskraft zu einem mächtigen, fruchtbaren Lindwurm, der das ganze Volk und Land mit Licht und Lebenskraft nährt und flutet. Hier wird das große Ganze wiederhergestellt, jenes völkische Bewusstsein, in dem jedes Individuum sich als Quell des Ganzen fühlt und weiß. Der Lindwurm schreitet und fließt zugleich. Verbunden mit dem umgebenden Vaterland und dem geschichtserfüllten Heimatboden. Verbunden mit dem weiten Himmel, dem Ring des Tyrkreises. Von allen Richtungen her die Kraft der Ahnenkette empfangend. Zu allen Richtungen hin die Kraft des Werdens ehrend und nährend. Jede Wurzel, jeder Fluss, jedes alte Ahnenhaus, jeder Blutstropfen tief in der Erde, jede zu Geist gewordene Sternensaat der Ahnen und jedes noch kommende erste Lächeln in den Wiegen der Zukunft (UNSEREN Wiegen, UNSER erstes Lächeln), schreitet mit, strömt ein in die Herzen und Schöße, nährt den Weg für die Nachkommen dieses am meisten und innigsten geliebten Landes der Erde.
GERMANIA.

Die Seelenstärksten dieser deutschen Männer und Frauen wissen dies schon bevor der Zug losschreitet, öffnen und senden. Die Fahnenträger rufen die Muttersonne an, welche den Zug liebevoll gleißend in die Arme nimmt. Mit jedem Meter, den der Lindwurm voran zieht, erfüllt der Kraftstrom mehr Herzen, legt die uralten Quellen des Blutes frei und lässt sie sprudeln. Jedes Herz, das aufgeht, spürt die Herzen aller anderen. Ein Volk, ein unendlich großes gemeinsames Herz. Die Lindwürmer der Erde, jene liebevollen, kreiselnden Kraftströme, die in all unseren altheiligen Hainen ruhen, erwachen, erheben sich, nehmen Teil an diesem deutschen Auferstehungsreigen.
WIDAR WALE GERMANIA

Es ist bestimmt nicht das erste Mal, daß dieses wunderprächtige, schöne Volk wieder aufersteht. Es scheint sein Schicksal zu sein, zyklisch immer wieder niedergerungen und ausgelaugt zu werden, um sich dann wieder, von Innen her, zu sammeln und sich, aus eigener Kraft, selbst neu zu gebären, wieder aufzuerstehen.

Könnten wir als allsehender Geist durch die Menschheitsgeschichte reisen, so würden wir immer wieder solche Bilder sehen, wie das obige, wo die Lebenskraft und Lebensliebe des deutschen Volkes, Germaniens, sich versammelt, um, aus Asche und Ruinen, vergossenem Blut und tiefer Schmach, neu aufzuerstehen.

Dass wir es nicht sehen, nicht (mehr) allsehenden Auges durch die Weltzeitgeschichte reisen können, liegt an dem Bannkreis, den das Judäo-Christentum aufgezogen hat und der nunmehr, wie eine gewaltige Hungerturm-Mauer, zwischen uns und unserer wahren Geschichte steht.

Der auf das Christenkreuz und die Jesus-Ikone gezüchtigte Geist, findet nicht mehr heraus, aus diesem Turm, all sein Suchen und Sehnen endet immer vor dem Kreuz an der Grabeswand und statt der Sonne wird sein einziges Licht immer das „strahlende“ Jesusbild sein. Darauf wirft er dann all sein Sehnen und die Suche seines inneren Seelenfunkens nach Resonanz. Und ja, natürlich „antwortet Jesus“, wirft sein angebetetes Bild eine Resonanz zurück. Aber es ist nur ein Echo. Das Jesusbild, auch wenn man es lange genug angestarrt hat, um es so stark zu verinnerlichen, dass es wie Eins mit der eigenen Seele und dem Geist der Welt erscheint, ist nicht die Sonne, kann nicht die wahrhaftige Urresonanz zwischen Urlichtquell und Funken herstellen, den unsere Seele sucht.

Wer das Christenkreuz und das Jesusbild anbetet, nährt mit seiner sehnenden Kraft und seiner tief empfundenen Liebe nicht mehr das Land, die Lebensadern des Vaterlandes und des Volkes, schwingt sich nicht mehr auf in den Tyrkreis-Reigen, zu den Ahnen, ist nicht mehr innerlich beteiligt, am Aufkeimen, Erwachsen, Erblühen und wieder im Schoße versinken und neu nähren des Schöpfungslaufes. Er ist davon abgeschnitten und nährt stattdessen nur den Strohmann Jesus, den „König der Juden“, in einer Echokammer, die nie zu etwas anderem gedacht war, als den sehnsuchtsvoll Suchenden lebenslang gefangen zu halten.

Statt unserer wahren Wiederauferstehungsgeschichten, haben wir im Judäo-Christentum nur noch eine einzige „Wiederauferstehungs“-Geschichte, in der unseres Volkes Geist und Seele überhaupt keine Rolle mehr spielt, unsere tapferen Ahnen und ihre Taten überhaupt keine Rolle mehr spielen und die obendrein auch noch so platt, primitiv, im negativsten Sinne infantil und unglaubwürdig ist, dass man schon auf allen drei Augen blind sein muß, um nicht zu bemerken, dass es sich um eine niederträchtige Verhöhnung handelt. – Wehe den Besiegten!…
Allen Ernstes erzählt diese Geschichte: der „Wundertätige“, der „Blinde wieder sehend gemacht“ habe (wobei es sich, bei näherer Betrachtung, bei den Zeugen dieser „Wundertaten“ auch bloß um ein paar bestochene, bedürftige Laiendarsteller gehandelt haben könnte, ähnlich den armen grönländischen Obdachlosen, die heutzutage, für ein warmes Mittagessen und ein paar Dollars, den Fernsehteams die „Wundertatätigkeit“ und Güte Donald Trumps bezeugen), sei, nach seinem „Martyrium“ am Kreuz, als Leichnam (oder auch noch lebend, denn genaugenommen steht nirgends, dass er tot war), in eine Höhle gelegt worden, die mit einem großen, schweren Stein verschlossen wurde. Und das ganze, große „Wunder“ der „Wiederauferstehung“ besteht nun darin, dass am nächsten Tag der Stein vor’m Eingang weggerollt war und Jesus wieder lebend herumlief.

Das ist die Story. Die einzigen Zeugen dafür, dass es sich nicht um ein Betrugsschauspiel, sondern ein „Wunder“ handelte, sind zwei hysterische jüdische Weiber, die vorgaben, die ganze Nacht weinend vor der Höhle gesessen zu haben. Auf nähere Zeugenaussagen von ihnen, wie der Stein sich vom Eingang wegbewegt habe, wurde wohlweislich verzichtet. Es reichte, mit großem, hysterischen Gejaule, das „Wunder“ zu verkünden.

Wäre der König der Juden nun wenigstens durch den Stein hindurchgegangen, aber nein, nicht mal das.
Und trotzdem gibt es, bis heute, unwahrscheinlich viele, sich „erwachsen“ nennende und für zurechnungsfähig haltende Leute, die diese Story glauben und so tief besessen davon sind, dass sie eher ihre eigenen Volksangehörigen töten (lassen) und unser Land unter „Gottes Rache“ verbrennen (lassen) würden, als von ihrem Wahn abzulassen.

Eine Wahrheit gibt es an dieser leidigen Geschichte, das ist die Sache mit der „Sünde“.
Den infantilen Christenjüngern wird erzählt, durch Jesu Tod und Wiederauferstehung seien sie alle von allen Sünden „reingewaschen“.
Die Wahrheit dahinter ist, dass, jedes mal, wenn die Germanen aus dem Dreck und der Unterjochung wieder auferstanden sind, sich zurück ins Leben gerungen haben, sie ihren Gegnern verziehen haben. Das ist eine Besonderheit, die es bei keiner anderen Menschenrasse gibt. Keine ewige Blutrache, keine ewige Feindschaft gegen die Kinder derer, die uns überfallen, ausgeraubt, bestohlen, bekriegt und vergewaltigt haben. Der Germane geht in sich, fragt sich, welche Fehler er selbst gemacht hat, die zur Katastrophe führten. Er analysiert das Geschehen und seine Gegner und ergründet, warum sie so gehandelt haben. Er möchte beiden Seiten die Chance geben, dass die Nachkommen  miteinander auskommen. Insofern hat der Germane tatsächlich schon viele Völker von der Sünde reingewaschen. In SEINEM inneren Licht.

Mit voranschreitender Verchristung ist dabei allerdings die Waage aus dem Gleichgewicht geraten, der innere Kompass für das Seelenheil des eigenen Volkes verlorengegangen. „Unsere“ Christen schlucken immer weiter bereitwillig die Sünden aller Welt, laden sie unserem Volke auf, dabei haben sie aber überhaupt nicht mehr die alte, germanische Kraft, Geistesgröße und Kompetenz, das uns Aufgeladene denn auch zu verwandeln und „erlösen“. Es ist nur noch ein Schlucken und Aufnehmen, ohne Verdauung und es ist klar, daß das nicht gutgehen kann. „Unsere“ Christen wissen nun selbst schon lange keinen Ausweg mehr, aus dem wuchernden Unheil, das sie, immer weiter und weiter, zulassen, aber hey, es wird ja der Heiland wiederkommen und alles richten! Man muss nur beten!…

Der deutsche Geist wollte das Christentum nie wirklich haben. Es war, nach der gewalttätigen Zwangschristianisierung, immer nur ein Dulden. Der eigentliche germanisch-deutsche Geist hat nie aufgehört, mit dem Christentum seines Volkes zu fremdeln und wenigstens darauf zu bestehen, daß dieser Christengeist sich aus dem Staate, aus der Politik, heraushält.

Heute, in der BRiD, ist die Trennung von Staat/Politik und abrahamitischem Kult nicht mehr gegeben. Es ist nicht ganz so offensichtlich, weil die Prediger und Anhänger der Judäo-Christensekte heute anders auftreten als in früheren Jahrhunderten und manchen von ihnen nicht einmal selber bewusst ist, wie tief der Kniefall vor der Religion in ihnen steckt. Sie nennen sich heute „Woke“ oder „Konservative“ und vielleicht beten viele von ihnen nicht mehr Jesusbildnisse oder Statuen der „heiligen Mutter Gottes“ an, sondern „Engel“, „Dämonen“, das Bildnis einer „heiligen Hure“…oder einen dieser neuen „Einsteins“, der ihnen eine neue Variante des „Ewigen Lebens“ verspricht, aber das Prinzip ist das gleiche. Sie nähren den Kult, nicht das Leben.

Es gibt keinen deutschen Geist und damit auch keine deutsche Vernunft mehr in der BRiD-Politik- und Verwaltung. Sie alle gehören dem Kult an, sei es in einer der Religionsgemeinden oder einer der Logen, meistens beides. Sie alle kennen nur ihren Turm, ihre Echokammer, fressen dort an ihrer Futterkrippe den eintönigen Fraß, den ihre Herren ihnen reinschütten und wenn ihnen, in ihrem Turme, mal ein paar Takte Beethoven eingespielt werden oder eine dramatische Lichtershow den Raum erhellt, glauben sie, sie wären in den Olymp aufgestiegen. (Wobei die meisten dazu auch noch ein Näschen Koks brauchen, nicht wahr?!)

Für jeden wahren Deutschen ist es unerträglich, daß diese fehlgeleiteten Kreaturen heute soviel Macht ausüben dürfen. Das ist nicht die Art Mensch, denen der, angeblich so „obrigkeitshörige“ deutsche Mensch, die Führung zugestehen will.
Die angebliche „Obrigkeitshörigkeit“ der Deutschen existiert ja so auch gar nicht.
Es gibt eine germanische TREUE. Das ist aber etwas ganz anderes als „Obrigkeitshörigkeit“. Germanische TREUE stellt sehr hohe Bedingungen und wählt sich diejenigen zum Führer, die diese Bedingungen, im höchsten Maße, sich selbst abfordern und selbst erfüllen.
– Ehre
– Integrität
– Redlichkeit
– Unbestechlichkeit
– erwiesene Bildung, erwiesenes Können
– Herz
. Mut
– Disziplin, Durchhaltevermögen und Durchsetzungskraft
– Volksnähe und Volksverbundenheit
– Gerechtigkeitssinn und Rechtschaffenheit
– Naturverbundenheit
– geistige und rhetorische Brillanz
– Adleraugen, Adlerperspektive
– unerschütterliche Bodenständigkeit
. nicht zuletzt: die Prise feinen, kühlen, messerscharfen Humors, der das nordische Gemüt und die nordische Kultur jahrtausendelang geprägt und durch die kältesten Winter, die Gemeinschaft freundlich wärmend, getragen hat.

Die schändlichen Erscheinungen, die heute Macht ausÜBEN dürfen, erfüllen nichts davon.
Aber sie spielen es vor. Sie geben sich, als ob.
Sie benutzen die Worte und Gesten echter großer Menschen, um uns vorzutäuschen, sie seien für ihre Posten geeignet.
Sie möchten auch niemals freiwillig einsehen, dass sie das nicht sind.
Lieber verhängen sie Gesetze und Strafenkataloge, die jede Kritik an ihnen verbieten -und zerstören damit, wie blinde, gefräßige Maden, die wichtigste, hart erkämpfte Errungenschaft des deutschen Geistes: das germanische Rechtswesen.
Wo man heute hinschaut: Politiker, Lehrer, Konzernchefs, Medienbosse, Vorstandsvorsitzende von was auch immer, man hat da nur noch dilettantische Profilneurotiker vor sich, verstockte, verschlossene Herzen, die nie die Sonne gesehen haben, nie einen eigenständigen Gedanken produziert haben, nie ernsthaft für etwas eingestanden sind oder einstehen würden, die, dort wo sie sich wichtigtun dürfen, durch die Devise „nach oben buckeln, nach unten treten“ hingekommen sind… und durch Anlernen von Verkleidung, Maskerade, Floskeln dreschen. Mit einem Wort: Feiglinge. Und die größte Angst dieser Feiglinge ist, daß man ihnen auf die Schliche kommt, ihnen ihre Maske runterreißt. Es sind, am Ende des Tages, Leute, die ihr eigenes Gesicht niemals sehen wollen, weil sie es selber hassen und fürchten.

Nun ist es aber in der BRiD so weit, daß „die Arschlochquote“ nahezu 100% erreicht hat. Sollte sich vereinzelt doch noch mal jemand den Weg in entscheidende Führungsbereiche erkämpfen, der echte germanisch-deutsche Werte verkörpert und vertritt, eliminieren die Feiglinge ihn, denn das, was er mitbringt, ist ja nun das, was sie am meisten fürchten.

Die bittere Frage ist nun, warum unser (Rest)Volk nichts dagegen unternimmt?
Jeder echte Deutsche verachtet die Feiglinge und wünscht sich eigentlich wahrhaftige Führungspersönlichkeiten zurück und eine anständige, germanische Ordnung, wozu, nicht zuletzt, auch die Warmherzigkeit und der frohe Lebenssinn gehören, die wir von unseren Großeltern kannten. Echtes Lächeln, das nicht nur ein Hochziehen der Mundwinkel ist…

Was ist also das verdammte Problem?
Oder anders gefragt: Warum erkennen so viele das Problem nicht mehr wirklich?

Es gibt eine gute, starke Antwort auf diese Frage. Sie stammt, wie könnte es anders sein, von einem unserer großen deutschen Denker, Friedrich Nietzsche:

… Der moderne Mensch schleppt zuletzt eine ungeheuere Menge von unverdaulichen Wissenssteinen mit sich herum, die dann bei Gelegenheit auch ordentlich im Leibe rumpeln, wie es im Märchen heißt. Durch dieses Rumpeln verrät sich die eigenste Eigenschaft dieses modernen Menschen: der merkwürdige Gegensatz eines Inneren, dem kein Äußeres, eines Äußeren, dem kein Inneres entspricht, ein Gegensatz, den die alten Völker nicht kennen. Das Wissen, das im Übermaße ohne Hunger, ja wider das Bedürfnis aufgenommen wird, wirkt jetzt nicht mehr als umgestaltendes, nach außen treibendes Motiv und bleibt in einer gewissen chaotischen Innenwelt verborgen, die jener moderne Mensch mit seltsamem Stolze als die ihm eigentümliche »Innerlichkeit« bezeichnet. Man sagt dann wohl, daß man den Inhalt habe und daß es nur an der Form fehle; aber bei allem Lebendigen ist dies ein ganz ungehöriger Gegensatz. Unsere moderne Bildung ist eben deshalb nichts Lebendiges, weil sie ohne jenen Gegensatz sich gar nicht begreifen läßt, das heißt: sie ist gar keine wirkliche Bildung, sondern nur eine Art Wissen um die Bildung, es bleibt in ihr bei dem Bildungs-Gedanken, bei dem Bildungs-Gefühl, es wird kein Bildungs-Entschluß daraus. Das dagegen, was wirklich Motiv ist und was als Tat sichtbar nach außen tritt, bedeutet dann oft nicht viel mehr als eine gleichgültige Konvention, eine klägliche Nachahmung oder selbst eine rohe Fratze. …

Daraus entsteht eine Gewöhnung, die wirklichen Dinge nicht mehr ernst zu nehmen, daraus entsteht die »schwache Persönlichkeit«, zufolge deren das Wirkliche, das Bestehende nur einen geringen Eindruck macht; man wird im Äußerlichen zuletzt immer läßlicher und bequemer und erweitert die bedenkliche Kluft zwischen Inhalt und Form bis zur Gefühllosigkeit für die Barbarei, wenn nur das Gedächtnis immer von neuem gereizt wird, wenn nur immer neue wissenswürdige Dinge hinzuströmen, die säuberlich in den Kästen jenes Gedächtnisses aufgestellt werden können. Die Kultur eines Volkes als der Gegensatz jener Barbarei ist einmal, wie ich meine, mit einigem Rechte, als Einheit des künstlerischen Stiles in allen Lebensäußerungen eines Volkes bezeichnet worden; diese Bezeichnung darf nicht dahin mißverstanden werden, als ob es sich um den Gegensatz von Barbarei und schönem Stile handele; das Volk, dem man eine Kultur zuspricht, soll nur in aller Wirklichkeit etwas lebendig Eines sein und nicht so elend in Inneres und Äußeres, in Inhalt und Form auseinanderfallen. Wer die Kultur eines Volkes erstreben und fördern will, der erstrebe und fördere diese höhere Einheit und arbeite mit an der Vernichtung der modernen Gebildetheit zugunsten einer wahren Bildung, er wage es, darüber nachzudenken, wie die durch Historie gestörte Gesundheit eines Volkes wiederhergestellt werden, wie es seine Instinkte und damit seine Ehrlichkeit wiederfinden könne. …

…Etwas recht wird der Ausländer immer behalten, wenn er uns vorwirft, daß unser Inneres zu schwach und ungeordnet ist, um nach außen zu wirken und sich eine Form zu geben. Dabei kann es sich in seltenem Grade zart empfänglich, ernst, mächtig, innig, gut erweisen und vielleicht selbst reicher als das Innere anderer Völker sein: aber als Ganzes bleibt es schwach, weil alle die schönen Fasern nicht in einen kräftigen Knoten geschlungen sind: so daß die sichtbare Tat nicht die Gesamttat und Selbstoffenbarung dieses Inneren ist, sondern nur ein schwächlicher oder roher Versuch irgendeiner Faser, zum Schein einmal für das Ganze gelten zu wollen. Deshalb ist der Deutsche nach einer Handlung gar nicht zu beurteilen und als Individuum auch nach dieser Tat noch völlig verborgen. Man muß ihn bekanntlich nach seinen Gedanken und Gefühlen messen, und die spricht er jetzt in seinen Büchern aus. Wenn nur nicht gerade diese Bücher neuerdings mehr als je einen Zweifel darüber erweckten, ob die berühmte Innerlichkeit wirklich noch in ihrem unzugänglichen Tempelchen sitze: es wäre ein schrecklicher Gedanke, daß sie eines Tages verschwunden sei und nun nur noch die Äußerlichkeit, jene hochmütig täppische und demütig bummelige Äußerlichkeit als Kennzeichen des Deutschen zurückbliebe. Fast ebenso schrecklich, als wenn jene Innerlichkeit, ohne daß man es sehen könnte, gefälscht, gefärbt, übermalt darinsäße und zur Schauspielerin, wenn nicht zu Schlimmerem geworden wäre: wie dies zum Beispiel der beiseite stehende und still betrachtende Grillparzer von seiner dramatisch-theatralischen Erfahrung aus anzunehmen scheint. »Wir empfinden mit Abstraktion«, sagt er, »wir wissen kaum mehr, wie sich die Empfindung bei unseren Zeitgenossen äußert; wir lassen sie Sprünge machen, wie sie sie heutzutage nicht mehr macht. Shakespeare hat uns Neuere alle verdorben.«

Dies ist ein einzelner, vielleicht zu schnell ins Allgemeine gedeuteter Fall: aber wie furchtbar wäre seine berechtigte Verallgemeinerung, wenn die einzelnen Fälle sich gar zu häufig dem Beobachter aufdrängen sollten, wie verzweifelt klänge der Satz: wir Deutschen empfinden mit Abstraktion; wir sind alle durch die Historie verdorben – ein Satz, der jede Hoffnung auf eine noch kommende nationale Kultur an ihren Wurzeln zerstören würde: denn jede derartige Hoffnung wächst aus dem Glauben an die Echtheit und Unmittelbarkeit der deutschen Empfindung heraus, aus dem Glauben an die unversehrte Innerlichkeit. Was soll noch gehofft, noch geglaubt werden, wenn der Quell des Glaubens und Hoffens getrübt ist, wenn die Innerlichkeit gelernt hat, Sprünge zu machen, zu tanzen, sich zu schminken, mit Abstraktion und Berechnung sich zu äußern und sich selbst allgemach zu verlieren! Und wie soll der große produktive Geist es unter einem Volke noch aushalten, das seiner einheitlichen Innerlichkeit nicht mehr sicher ist und das in Gebildete mit verbildeter und verführter Innerlichkeit und in Ungebildete mit unzugänglicher Innerlichkeit auseinanderfällt! Wie soll er es aushalten, wenn die Einheit der Volksempfindung verlorenging, wenn er überdies gerade bei dem einen Teile, der sich den gebildeten Teil des Volkes nennt und ein Recht auf die nationalen Kunstgeister für sich in Anspruch nimmt, die Empfindung gefälscht und gefärbt weiß. Mag hier und da das Urteil und der Geschmack der einzelnen selbst feiner und sublimierter geworden sein – das entschädigt ihn nicht: es peinigt ihn, gleichsam nur zu einer Sekte reden zu müssen und innerhalb seines Volkes nicht mehr notwendig zu sein. Vielleicht vergräbt er seinen Schatz jetzt lieber, weil er Ekel empfindet, von einer Sekte anspruchsvoll patronisiert zu werden, während sein Herz voll von Mitleid mit allen ist. Der Instinkt des Volkes kommt ihm nicht mehr entgegen; es ist unnütz, ihm die Arme sehnsuchtsvoll entgegenzubreiten. Was bleibt ihm jetzt noch übrig, als seinen begeisterten Haß gegen jenen hemmenden Bann, gegen die in der sogenannten Bildung seines Volkes aufgerichteten Schranken zu kehren, um als Richter wenigstens das zu verurteilen, was für ihn, den Lebenden und Lebenzeugenden, Vernichtung und Entwürdigung ist: so tauscht er die tiefe Einsicht seines Schicksals gegen die göttliche Lust des Schaffenden und Helfenden ein und endet als einsamer Wissender, als übersatter Weiser. Es ist das schmerzlichste Schauspiel: wer es überhaupt sieht, wird hier eine heilige Nötigung erkennen: er sagt sich, hier muß geholfen werden, jene höhere Einheit in der Natur und Seele eines Volkes muß sich wieder herstellen, jener Riß zwischen dem Innen und dem Außen muß unter den Hammerschlägen der Not wieder verschwinden. Nach welchen Mitteln soll er nun greifen? Was bleibt ihm nun wiederum als seine tiefe Erkenntnis: diese aussprechend, verbreitend, mit vollen Händen ausstreuend, hofft er ein Bedürfnis zu pflanzen: und aus dem starken Bedürfnis wird einmal die starke Tat entstehen. Und damit ich keinen Zweifel lasse, woher ich das Beispiel jener Not, jenes Bedürfnisses, jener Erkenntnis nehme: so soll hier ausdrücklich mein Zeugnis stehen, daß es die deutsche Einheit in jenem höchsten Sinne ist, die wir erstreben und heißer erstreben als die politische Wiedervereinigung, die Einheit des deutschen Geistes und Lebens nach der Vernichtung des Gegensatzes von Form und Inhalt, von Innerlichkeit und Konvention. –

(Auszug aus Friedrich Nietzsche, Unzeitgemäße Betrachtungen, Zweites Kapitel: Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben)

Adolf Hitler kannte und mochte das Werk Nietzsches bekanntlich und wenn man das obige Nietzsche-Zitat begreift, wird deutlich, dass die NS-Bewegung genau diese Einheit des deutschen Geistes wiederherzustellen angetreten ist, darüber hinaus aber außerdem auch die politische Wiedervereinigung mit einbezogen hat. „Das ganze Deutschland soll es sein“, das hieß und heißt die Einheit von Blut und Boden und Geist.

Der Anfang unserer Wiederauferstehung beginnt immer damit, daß einige von uns die Einheit der Kraft dieser drei Quellen, Blut, Boden und Geist, zunächst in sich selbst wieder herstellen. Du bist Deutschland, Du bist das Herz unseres Volkes, in Dir atmet und wirkt der Geist Deutschlands und unseres Volkes.

Wir, unsere Vorfahren, waren schon oft in der Situation, daß es erschien, als würden wir endgültig unser geliebtes Land und Leben verlieren und unausweichlich untergehen. Es kam dann aber doch immer anders.

Nietzsches Mahnung sollte jetzt von uns beherzigt werden. Er hat sie für uns hinterlassen. Das wusste er, das schrieb er seinerzeit, – dass er seine Worte für Nachkommen aufschreibt, die erst noch kommen. Jetzt ist es soweit. Jetzt gilt es, unsere deutsche INNERLICHKEIT zu ergreifen, zu fühlen und gegen die Stürme zu behaupten. Jeder an seinem Platz, mit ganzem Herzen, durch die Taten, die er vollbringen kann.

Ich glaube nicht an fremde Götzen und fremde Geschichten, ich glaube an Euch, an uns.

 

Mit herzlichen Grüßen.

Eure Linde

 

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Rabe

Werte Kameradin, Ich muss sagen, dass mich Deine Art die Dinge zu sehen und zu äußern dieses mal von glücklich – bis tieftraurig – gemacht hat. Es ist einfach festzustellen, wie sehr Du unser Deutsches Volk liebst und verstehst es wieder auf den rechten Weg zu senden. Vieles davon hat mich tief berührt und innehalten lassen. Ja, wahre Deutsche werden verstehen was Du sagen willst, der Rest an Hirngewaschenen wird wohl innerlich tot bleiben und weiterhin anderer Leute (Juden) Gedanken und Täuschungen verfallen. Der Deutsche Geist lebt nur in Deutschen Genen und davon ist nach dem zweiten WK nicht viel… Weiterlesen »