
Werte Freunde der Fliegenden Wahrheit,
bevor wir uns den restlichen Teil des Kapitels „Der stets verschwiegenen Mann im Hintergrund“ aus dem REICHSVERRÄTER-Heft 1 ansehen, das unter folgendem Verweis auch als PDF zum Selbststudium hinterlegt ist: 01-Reichsverräter-I , möchte ich hier kurz ein paar Daten zusammenfassen, die man heute in öffentlichen Online-Lexika über Fritz Max Cahen findet:
Fritz Max Cahen (geboren 1891 in Saarlouis – gestorben 1966 in Bonn)
- Sohn des jüdischen Kaufmannes Eugen Cahen und der Henriette Gottschalk
- Schriftsteller und Kunstkritiker, schrieb für verschiedene Zeitungen (teils unter dem Pseudonym Lynkeus)
- arbeitete für die Filmindustrie
- Vorliebe für den Expressionismus
- arbeitete in der Weimarer Republik für die „Prüfstelle für Schmutz-und Schundschriften“
- meldete sich freiwillig zum Wehrdienst, schied aber wegen Krankheit aus
- verbrachte während des Ersten Weltkrieges einige Zeit in Paris und besuchte dort die Hochschule für Politik-und Sozialwissenschaften
- verfasste 1914 einen Aufsatz „D i e N e u e K u n s t u n d d e r K r i e g„, in dem er Überlegungen dazu anstellte, der (Erste Welt-)Krieg werde „nicht um die Belgische Souveränität oder wegen des Sarajevo-Attentates geführt“, sondern „u m d i e Z u k u n f t d e s d e u t s c h e n E x p r e s s i o n i s m u s„. . . !
- als persönlicher Referent von Ulrich v. Brockdorff-Rantzau war er Teil der deutschen Delegation bei den Verhandlungen in Versailles und delegierte die Pressebereichte über diese Verhandlungen
- ging nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in die Tschechoslowakei
- arbeitete in Prag 1933/34 als Drehbuchautor mit Rudolf Katscher (Geburtsname Rudolf Kalman, Künstlername Rudolphe Cartier), einem in Österreich geborenen Film-und Fernsehregisseur, der später einer der einflussreichsten Regisseure der britischen BBC wurde, zusammen
- gründete, mit dem ebenfalls 1933 in die Tschechoslowakei übergesiedelten SPD-Vorstandssekretär Arthur Arzt und dem KPD-Funktionär und Mitarbeiter des „Institut für Sozialforschung“ Hans Jäger, die Volkssozialistische Bewegung (VS), die mit der Strasser-Gruppe in Kontakt stand
- der britische Geheimdienst verdächtigte Cahen, ein sowjetischer Spion zu sein
- 1937 ging er in die USA, wo er sich dem von Albert Grzesinski gegründeten „Council for the Liberation of Germany from Nazism“ anschloss –
- und mit seinem Buch Men against Hitler „auf die Aktivitäten der Nationalsozialisten aufmerksam machen wollte„…
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In seiner Auseinandersetzung mit diesem Buch führt Johann von Leers nun weiter aus, wie es Cahen gelang, Deutsche zum Verrat am eigenen Volk und Vaterland zu bewegen: |
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Fast ein Jahr bevor Adolf Hitler zur Macht kam, begann Fritz Max Cahen sein Werk: „Bei Zinke, dem örtlichen Kaffee (von Hellerau bei Dresden), traf ich meinen alten Freund Arthur Arzt, SPD-Abgeordneten im Reichstage. Später sollte ich ihn als verarmten und unglücklichen Flüchtling an der Grenze von Deutschland und der Tschechoslowakei treffen, als er einer meiner unermüdlichsten Helfer in der illegalen Organisation ggen Hitler wurde, als die Nationalsozialisten zur Macht gekommen waren … ![]() Arthur Arzt Als früherer Schullehrer war er damals Präsident der Sozialistischen Schullehrer der Volksschulen Deutschlands … Kurz nach dem (Ersten Welt-) Kriege hatte er sich dem radikalen Flügel seiner Partei zugewandt und sogar eine führende Rolle in der Regierung des sächsischen Präsidenten Zeigner gespielt, die so kommunistisch war, daß die Wehrmacht sich veranlaßt sah, einzugreifen“ (S. 60/61). „Anfang März 1932 berief ich eine Versammlung von etwa zwei Dutzend Personen in den Räumen eines meiner besten Freunde in Berlin zusammen, der heute, wie ich, gezwungen ist, in fremdem Lande zu leben. Er ist reinblütiger Arier, Sohn eines großen, norddeutschen Gutsbesitzers und ein Mann von hoher Kultur und umfassender Bildung. In der Politik ist er einer jener seltenen Deutschen, die die Tradition der edlen Revolutionsjahre von 1848 festhalten und den Typ der deutschen Demokraten darstellen. In dieser Geheimversammlung waren Freunde von mir aus allen Teilen des Landes. Zu ihnen gehörten Wehrmachtsoffiziere, Industrielle, Handelsangestellte, Künstler — alle sehr sorgfältig ausgelesen. Jedes Einzelnen in dieser Gruppe war ich völlig sicher.
— Cahen entwickelte dann seinen Plan: „Was wir jetzt tun müssen, ist nicht irgendeine politische Partei zu bilden. Eine politische Partei muß ihre Tätigkeit unter den Augen der Oeffentlichkeit ausüben. Wir müssen eine schweigende Arbeit verrichten …[…] Vom ersten Tage an entwarf ich ein genau umrissenes Aktionsprogramm. Es umfaßte die folgenden Punkte, die noch gelten: zuerst einen vollständigen Nachrichtendienst, dann: Verbreitung von Propaganda mit allen geeigneten Mitteln, drittens: die langsame Vorbereitung der Revolution, viertens: unbedingten Gehorsam gegenüber der führenden Gewalt der Bewegung, fünftens: persönliche Verantwortung bis zum höchstmöglichen Grade. Unsere erste Sorge war, daß unsere Freunde, die sich schon in wichtigen Posten befanden, sich Hitlers Partei anschließen sollten. Das war eine Vorsichtsmaßnahme, damit sie im Amt blieben, wenn das Regime sich änderte. Für viele von ihnen war das ein großes geistiges Opfer. Seitdem sind einige von ihnen die Leiter hinaufgestiegen und befinden sich im inneren Kreise der nationalsozialistischen Partei. Andere verließen uns. Glücklicherweise war keiner ausreichend informiert über unsere Bewegung, um gefährlich werden zu können. Von Anbeginn an waren wir uns über den Grundsatz einig, daß der isolierte Mitarbeiter an einer wichtigen Stelle viel wertvoller war als Millionen, die zur gegebenen Zeit doch nur „Mitläufer“ sein konnten. Zum Beispiel war der Leiter eines Bureaus des Wirtschaftsministeriums, der uns Statistiken und Zahlen liefern konnte und im entscheidenden Augenblick durch einen irrtümlichen Befehl die wohlgeölte Maschine durcheinander-brachte, unendlich viel wertvoller als Tausende von Fabrikarbeitern, die uns allerlei kleine Einzelheiten liefern konnten. Jedenfalls mußte das unsere Politik sein, solange die Revolution sich noch im Zustande der Planung befand … Die Methode, mit der ich die Bewegung führte, hatte Erfolg lediglich zufolge dieser einen Ueberlegung: die größtmögliche Sicherheit für jeden Teilnehmer durch möglichste Beschränkung der persönlichen Bekanntschaft jedes einzelnen zu erreichen. Diese Haltung war nicht vom Mißtrauen bedingt, obwohl ich zugebe, daß in solchen Dingen Mißtrauen das oberste Gesetz ist. Aber der Kampf gegen Verrat ist viel leichter als gegen den Zufall. Böser Zufall ist in Wirklichkeit der gefährlichste Feind jeder Verschwörung. Die Organisation dieser Arbeit beschäftigte mich bis zum Sommer 1932.“ Die Notwendigkeit, jedenfalls der Mehrheit der Mitglieder dieser Bewegung zu verbergen, daß sie nur die Werkzeuge eines Cahen und bald die Mitwirkenden an einem gewissenlosen Verrat militärischer Geheimnisse des Deutschen Reiches waren — hätten sie dies gewußt, so hätte doch den einen oder anderen sein Gewissen gewarnt — führte so zu einer technisch vorbildlich organisierten Untergrund-Gruppe, die, schon ehe Hitler an die Macht kam, an so und so viel Stellen, Aemtern und Schlüsselpositionen des Reiches verankert saß und von dort Verrat jedes ihr zugänglichen militärischen und Staatsgeheimnisses üben konnte — einer Gruppe, deren Diktator Cahen war. Diese Gruppe hätte längst nicht so sicher arbeiten können, wenn das Dritte Reich von Anfang an über eine zuverlässige politische Polizei verfügt hätte. Das war aber nicht der Fall. Erst unterstand die übernommene politische Polizei in Preußen, dem größten Staate, dem Staatssekretär v. Bismarck im preußischen Innenministerium, der durchaus gegnerisch eingestellt war. Dann unterstand die von Göring ins Leben gerufene „Geheime Staatspolizei“ unmittelbar dem geschickten Fouche-Imitator Rudolf Diels, einem sicher geistvollen Manne, der in seinem Buch „Luzifer ante Portas“ jene Periode eindringlich geschildert hat — aber der auch kein Nationalsozialist war; im preußischen Innenministerium wiederum war sein nächster Vorgesetzter der Ministerialdirigent Walter Fischer, ein alter Beamter. Dieser verstand sicher von der Astrologie und der Kriminalistik mehr als von der Politik; er hatte erst in der Verwaltung der Reichsbahn, dann in der deutschen Industrie den Eigentumsschutz geleitet, Diebe, Hehler, Schmiergeld-nehmer und ähnliche „kleine Fische“ bekämpft. Das war auch keine Vorbildung, um eine so todgefährliche Spionage- und Verratsgruppe aufzudecken, wie sie Fritz Max Cahen als Kern und Motor der sog. „Widerstandsbewegung“ geschaffen hatte. Außerdem verheiratete sich Ministerialdirigent Fischer bald darauf mit der geschiedenen Frau des jüdischen Reichsverräters Hugo Ball, der im ersten Weltkrieg von der Schweiz aus Zersetzungspropaganda in das deutsche Heer und in die deutsche Heimat hinein getrieben hatte. Das machte ihn noch unsicherer. Dann geriet die Führung der Geheimen Staatspolizei in die Hände des recht unbedeutenden bisherigen Gauleiters von Halle-Merseburg, Hinkler, und als sie endlich in die Hände des Reichsführers SS Heinrich Himmler kam, war kostbare Zeit verloren und waren viele Feinde des Reiches bereits in das Ausland entkommen. Auch Fritz Max Cahen entfloh im August 1933 in die Tschechoslowakei — ein ihm befreundeter SA-Obersturmführer hatte ihn aus Gutherzigkeit vor seiner bevorstehenden Verhaftung gewarnt. Von der Tschechoslowakei ging er nach Schweden: „Kurz darauf organisierte ich in Stockholm ein kleines Büro. Dieses bildete eine Art .Briefkasten“, nicht nur für neue Nachrichten aus Deutschland, sondern auch für Befehle und Propaganda-Material, die ich nach Deutschland senden wollte. Zum gleichen Zweck ging ich nach Kopenhagen. Dort hatte ich ein aufregendes Erlebnis.Meine Freunde hatten mir aus Berlin einen hohen Beamten der Reichsregierung geschickt, der trotz des nationalsozialistischen Regimes noch im Amte war — und es noch ist. Dank besonderer Reise-erleichterungen brachte er einen Sack voll amtlicher Dokumente aus verschiedenen Zweigen der Verwaltung mit. Dies gab mir zuerst (Anfang 1934) einen wirklichen Einblick in das ausgedehnte Propaganda-System, das die Nationalsozialisten über die ganze Welt hinweg entwickelt hatten. Sie zeigten mir, daß nationalsozialistische Propaganda-Schriften in Berlin in vielen Sprachen gedruckt, und Exemplare davon an die diplomatischen Missionen in vielen Ländern verteilt wurden. Etwas anderes interessierte mich besonders — es war ein Geheimerlaß des Berliner Auswärtigen Amtes an alle seine diplomatischen Missionen. Er enthielt die Worte: ,Im Falle von Gefahr haben die örtlichen nationalsozialistischen Organisationen (die damals in allen größeren Städten gebildet wurden), das Recht, belastende Papiere bei den diplomatischen Dienststellen zu verbergen und für diese den gleichen Schutz der Exterritorialität zu beanspruchen, wie er der amtlichen Regierungskorrespondenz gewährt wird…“ Hier muß ich etwas technisch werden. Die Politik einer Opposition — besonders einer, die Gegenstand ununterbrochener und grausamer Verfolgung ist — kann nicht allein von Agitation im Inland leben. Das gilt besonders von einer Opposition, deren Führer sich im Exil befinden. Jedesmal, wenn in der Geschichte eine Opposition etwas Erfolg mit ihrer Politik gehabt hat, dann ist ihre Politik im Inlande durch ihre Politik im Auslande ergänzt worden. Ich erklärte diese Lage meinem Besucher aus Berlin und sagte ihm offen, daß ich beabsichtigte, einige dieser Dokumente, die er mitgebracht hatte, durch verschiedenen Kanäle gewissen auswärtigen Mächten mitzuteilen, die an den deutschen Fragen interessiert und offensichtlich durch diese Intrigen und Propaganda bedroht seien.
In Wirklichkeit hat jener verräterische Beamte sich falsch ausgedrückt. Es war nicht allein ,Hochverrat“, d. h. die Anstiftung eines Umsturzes im Staat, sondern ,Landesverrat“, die Preisgabe von Reichsgeheimnissen an ein feindliches Ausland, was Fritz Max Cahen ihm zugemutet hatte. Cahen bemühte sich nun, dem bereits innerlich schwankenden Beamten den Landesverrat schmackhaft zu machen. Er behauptete, man müsse „den Krieg dadurch verhindern, dass man andere Mächte warnt … Tun wir das nicht, überrascht sie ein Krieg Hitlers ungewarnt, sind sie nicht vorbereitet und gewinnt der Nationalsozialismus, was passiert dann Ihnen, mir, all unseren Freunden und unseren Idealen? Es wird die Rückkehr zum völligen Barbarentum.“ Und auf Grund dieser völlig unbeweisbaren Behauptung, um einen deutschen Sieg in einem 1934 noch in keiner Weise wahrscheinlichen Krieg zu verhindern und das deutsche Volk und Reich seinen Feinden auszuliefem — ließ jener Beamte einer hohen Reichsbehörde sich zum Verrat herbei. Schon 1934! Und weiß man, welche wichtigen Informationen er damals und später dem Feind zugespielt hat? Fritz Max Cahen berichtet zufrieden:
Cahen ging dann weiter nach England, um sein Todesnetz um das Deutsche Reich zu spinnen, wo es ihm gelang, einen weiteren „Briefkasten“ zu gründen und eine kleine örtliche Gruppe ins Leben zu rufen. Nach Prag zurückgekehrt, nahm Cahen dort Verbindung mit Dr. Otto Strasser auf. „Ich traf ihn in einem Kaffeehaus. Ich kam mit einem bewährten Freund, er (Dr. Otto Strasser) mit einem jungen Mann namens Mahr, der sich später als Agent der deutschen Geheimpolizei, beauftragt mit der Ermordung von Otto Strasser, herausstellte“. ![]() Otto Strasser Und nun erfolgte ein bedeutsames Gespräch: Cahen stellte die Frage an Dr. Otto Strasser: „Glauben Sie im Falle eines Krieges, daß wir aufhören sollten, Hitler zu bekämpfen, weil dadurch notwendigerweise auch Deutschlands Aussichten geschädigt werden?“ Er überlegte und antwortete deutlich: „Selbst im Falle eines Krieges sollte unser Kampf gegen Hitler fortgesetzt werden.“ Hier wurde wieder eindeutig die Grenze zwischen Opposition und Vaterlands-und Volksverrat überschritten. Inzwischen arbeitete Cahens Organisation, tief eingegraben in leitenden Behörden des Reiches, die Geheimnisse der deutschen Rüstung herauszubringen und sie den möglichen Feinden zugänglich zu machen. Und Deutsche halfen ihm! Cahen berichtet: „Ich erinnere mich, daß einmal in Kopenhagen einer der Kuriere mir ein kleines Stückchen Metall brachte, etwa einen Zoll lang und ein achtel Zoll breit. Ich verstand zuerst nicht, was das bedeutete. Dann sagte der Kurier: „Ich muß Ihnen erzählen, daß dies von einem Arbeiter in einer Fabrik bei H. kommt, wo sie Zylinderröhren aus demselben Metall drehen. Kürzlich wurde das Metall so heiß, als an ihm gearbeitet wurde, daß es zu brennen anfing. Man goß Wasser darauf, aber ohne Erfolg. Das Feuer konnte erst gelöscht werden, als die Spezialfeuerwehr der Fabrik Sand darüber warf. Ich gab das Metall an Freunde, die eine chemische Analyse machten. Sie stellten fest, daß es eine neue Substanz zur Herstellung von Luftbomben war, die sich beim Herabfallen durch die Reibung in der Luft entzündete. Wenige Wochen später erzählte mir ein Sendbote, der auf einer Jacht über die Ostsee gekommen war, man habe bei Swinemünde Manöver beobachtet, wobei Flugzeuge Bomben auf leere Boote in die Ostsee warfen, die Bomben aber nicht auf, sondern dicht neben die Boote fallen ließen. Durch weiteres Forschen stellte ich fest, daß die Deutsche Kriegsmarine Versuche mit einem Typ von Klein-Torpedobooten machte und daß man verschiedene Materialien ausprobierte, um die Druckfestigkeit gegen die Explosion verschiedener Typen von Luftbomben festzustellen.“ Ein hoher Beamter, ein Arbeiter, ein Besitzer einer Privatjacht — und alle bereit, Verrat am Vaterlande zu verüben, die Waffenrüstung des Reiches dem Feinde mitzuteilen … Und Fritz Max Cahen zieht die Fäden und läßt die Puppen tanzen! Und nicht genug damit! Cahen schildert dann eingehend, wie ihn ein Mann, „der in Deutschland eine sehr wichtige Rolle im militärischen Leben eingenommen hatte“, erst in Stockholm und dann in der Tschechoslowakei aufsuchte. Er nennt den Namen nicht, da aber dieser später als polizeilich gesucht wegen Hochverrates und Spionage im „Deutschen Fahndungsblatt“ auftauchte, wie Cahen mitteilt, so könnte man auf den General Oster oder einen anderen Mann aus dem Kreise um Admiral Canaris raten. Jedenfalls verriet dieser Mann die Spezialverfahren einer Munitionsfabrik in Rheinfelden, die bald darauf in die Luft flog — wobei zahlreiche deutsche Arbeiter den Tod fanden. Auch Cahen nimmt an, daß die Explosion auf ein Attentat zurückzuführen gewesen sei. |
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… Damit aber hatte Cahen sein Werk, das deutsche Volk durch deutsche Hände zu erwürgen, gerade erst begonnen… Als Nächstes sollten diese Deutschen weitere Gruppen für ihre Verschwörung rekrutieren und schließlich zu Erfüllungsgehilfen für Deutschlands äußere Gegner werden. – Dazu mehr im nächsten Teil…












